Die Natur
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Das Korsett

Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe

Liebe Menschen,

ich bin Jeshua, ich komme, um euch die Christus-Energie zu bringen. Ich bin euer Freund und Bruder und ich möchte euch bewusst machen, wer ihr zutiefst seid. Wenn ich euch ansehe, sehe ich zuallererst die Flamme, die ewige Lichtflamme, die in euch brennt. Ihr habt jetzt einen bestimmten Körper, seid männlich oder weiblich, geboren in dieser Zeit, in dieser Kultur, aber ihr seid viel mehr als das! Ihr kommt von so weit her und habt in vielen Zeiten und an vielerlei Orten auf der Erde gelebt. Und ich spreche zu eurem Kern, zu dem Wesen, das all diese langen Reisen gemacht hat. Das immer wieder den Tod überlebt hat und immer wieder auf die Erde zurückgekehrt ist, weil euch im Kern etwas am irdischen Abenteuer fesselt und fasziniert.

Was bringt euch auf euren Inkarnationsreisen hierher zurück, wieder und wieder?

Es ist die Liebe zur Erde und die hier, in der Sphäre der Erde, liegenden Möglichkeiten, zu leben, zu erfahren und eurem Licht Form zu geben. Im Wesen seid ihr nicht von diesem Körper abhängig, in dem ihr jetzt wohnt. Und ihr seid auch nicht an all die Vorstellungen und kulturellen Prägungen gebunden, die euch in diesem Leben mitgegeben wurden. Es bereitet euch oft Mühe, dies zu realisieren, da ihr euch mit der Person identifiziert habt, die ihr jetzt jeden Tag im Spiegel seht, geprägt durch eure Eltern, eure Erziehung, eure Kindheit, eure Arbeit, durch all die Faktoren, die euch zu einer zeitgenössischen Persönlichkeit machen und die euch manchmal die Sicht auf euren wahren Kern nehmen, darauf, wer ihr tief innerlich wirklich seid.

Ich lade euch – noch während dieses Channelings – ein damit Kontakt aufzunehmen. „Warum tue ich dies?“. Sobald ihr mit eurem Herzen und eurer Seele auf der Erde leben und hier eurem einzigartigen Licht Form geben wollt, sobald ihr dies als inneres Verlangen fühlt, werdet ihr einen Schritt zurücktreten müssen, aus der Gesellschaft heraus, aus dem, was euch gelehrt wurde und euch in diesem Leben geformt hat. Und dieser Schritt zurück ist ein Schritt nach innen, in euren Kern, in das, wer ihr wirklich seid. Es ist notwendig, diese Energie zu fühlen und euch an sie zu erinnern. Nur von dort aus könnt ihr wirklich seelenvoll und inspiriert auf der Erde leben.

Ihr könnt es euch so vorstellen, dass euch, wenn ihr als Kind auf der Erde geboren werdet, schon sehr früh eine Art Korsett angemessen wird: das Korsett der Auffassungen, Normen, Überzeugungen und auch Ängste, die in eurer Umgebung leben und die ihr als Kind absorbiert – unterschiedlich stark zwar, doch jeder wird dadurch geformt, und die Kunst besteht darin, im Laufe eures Lebens Abstand dazu zu finden, euch davon zu lösen und euch mit diesem Lichtstrahl zu verbinden, der allein euch selbst gehört. Das ist es, was ihr auf der Erde zu geben habt. Auf diese Weise nach Hause zu kommen, hierfür ein Gefühl zu bekommen, ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, auf der Erde wirklich aus einer Inspiration heraus zu leben, und das wünscht ihr euch alle! Ihr alle versucht, aus eurer tiefsten Inspiration heraus zu leben, und ihr spürt alle auch, dass ihr dann etwas Neues auf die Erde bringt, dass ihr einen Beitrag zu einem neuen Bewusstsein auf der Erde zu erbringen habt.

Diesem Bewusstsein kann nicht aus dem bestehenden Korsett aus Ansichten, Ängsten und einschränkenden Vorstellungen heraus Gestalt gegeben werden. Ihr müsst daher zuerst selbst aus diesem Korsett herauskrabbeln, um dieses Bewusstsein von innen heraus zu fühlen, zu erfahren und dann zu andern auszustrahlen.

Und dies ist für die Menschen eine schwierige Aufgabe: sich aus einem Korsett zu lösen, das sie eigentlich nur stört und einschränkt. Denn euch wurde gelehrt und auch eingeredet, dieses Korsett sei für euer Überleben auf der Erde unerlässlich: „Du musst dich anpassen“, das ist allzu oft die Botschaft in eurer Kindheit, eurer Erziehung, eurer Formung als Kind und als Teenager. Ihr müsst euch anpassen, ihr müsst die Regeln befolgen, sonst wird es nicht gut mit euch enden, sonst kann es schlecht laufen für euch, sonst werdet ihr von anderen Menschen nicht anerkannt.

Stellt euch einmal vor, was dies mit euch macht. Geht dafür in eurem Gefühl einmal in der Zeit zurück und lasst ohne zu überlegen ein Bild von euch selbst als Teenager – als junge Frau oder junger Mann noch vor eurem zwanzigsten Geburtstag – aufkommen. Schaut einfach, ob ihr spontan ein entsprechendes Bild von euch sehen könnt. Dann schaut euch selbst dort in die Augen. Schaut genau hin und seht, dass in ihnen noch immer euer ursprüngliches Seelenlicht lebt, das wirklich eures ist, das nicht durch Ansichten begrenzt ist, die von Angst, Autorität, Tradition und Machtkonstellationen diktiert sind.

Seht einmal, ob ihr dieses ursprüngliche Licht in euch, in dem ihr frei von diesem Korsett seid, in euren Augen, den Augen dieser jungen Frau oder dieses jungen Mannes noch sehen könnt. Dann seht euch die Last der unterdrückenden einschränkenden Auffassungen an, die ihr, unbewusst oft, mitgegeben bekommen habt. Oft haben Eltern, Lehrer oder Arbeitgeber durchaus gute Absichten und werden unbewusst von beschränkenden Ansichten gelenkt, die das Leben zu sehr einschränken. Dies ist motiviert durch Angst und auch hier wieder durch die Vorstellung von „man muss sich anpassen“.

Es besteht in den Menschen eine Neigung, sich dem Gruppenbewusstsein, dem Massenbewusstsein zu unterwerfen, das bestimmte Lebensideale diktiert, und in dem niemand es mehr wagt, einmal wirklich darüber nachzudenken, geschweige damit zu brechen und einen ganz anderen Weg zu gehen.

Ich bitte euch, wenn ihr euch selbst da seht, als junge Frau oder junger Mann, noch am Beginn des Lebens, mit Träumen und Leidenschaft, euch nun vorzustellen, dass diese Person, die ihr da seid, einen Rucksack trägt, in dem sich all die Lasten von einschränkenden negativen Auffassungen befinden, die ihr von eurer Umgebung mitgegeben bekommen habt. Schaut dann, was diese Last mit euch macht: Könnt ihr sehen, wie sie sich auf euch, auf eure Energie, euer Selbstbewusstsein, auf euer natürliches Gefühl von Glück und Fantasie, Freude und Freiheit auswirkt? Ihr alle musstet in eurer Kindheit damit klarkommen. Jeder von euch hat erlebt, wie es ist, an seiner ursprünglichen Energie zu zweifeln, die aus eurer Seele kommt, die geradewegs von Gott kommt, der Quelle des Lebens selbst.

Ihr seid hier, um diesen Gottesfunken in euch selbst, das einzigartige Licht, das ihr seid und das den Jahrhunderten getrotzt hat, wieder zum Leben zu erwecken. Doch das erfordert, dass ihr einen großen Schritt macht, einen Schritt aus dem Korsett gesellschaftlicher Ansichten heraus, und hinein ins Tiefe, die Tiefe eurer selbst, die Tiefe von eurem Selbst, eurem Bewusstsein, das unendlich groß ist, so groß wie der Kosmos selbst. Fühlt das einmal, die Weite und Tiefe eures Bewusstseins, eures ursprünglichen Bewusstseins. Nicht wie es in einem gesellschaftlichen Korsett festgelegt und fixiert wurde, sondern unabhängig und frei, so wie es einst war.

Geht nun hin zu euch selbst, zu euch selbst als dieser junge Mann oder diese junge Frau, und seht sie oder ihn an. Und sagt zu dieser Person: „Ich möchte, dass du wieder wirst, wer du bist. Lass diese Lasten los, lass diesen Rucksack los, du musst ihn nicht tragen, du bist hierhergekommen, um du selbst zu sein, nicht um nach den Standards anderer zu leben und dich einem Massenbewusstsein zu unterwerfen, das das Licht nicht fördert, sondern eher erstickt. Du darfst diesen Schritt zurück tun, du darfst dich davon lösen.“

Manchmal fühlt ihr euch deswegen schuldig, aber vergesst nicht: Jeder, der Macht ausübt, tut dies, indem er den ihm Untergebenen ein Gefühl der Verpflichtung, ein Schuldgefühl vermittelt: „Wenn du nicht hörst … dann drohen dir Strafen, dann wird es dir übel ergehen“. Dieses angeborene Schuldgefühl also, das ihr mit euch tragt, „Ich darf mich nicht losmachen, ich darf nicht anders sein, ich darf nicht meinen eigenen Weg gehen, es ist schlecht, so unabhängig zu sein, es ist nicht nett, es ist nicht anständig, groß zu sein und von der Norm abzuweichen“, diese Gedanken gehen aus diesem gesellschaftlichen Korsett hervor.

Euch wird beigebracht, dass es gut sei, folgsam und diszipliniert zu sein und nicht abzuweichen. Unterschätzt nicht die Kraft und Macht, die das hat. Seid euch bewusst, dass wenn ihr euch denkt: „Ich darf nicht so groß sein, ich darf nicht anders sein“, dies nicht die Stimme eurer Seele, sondern die der Angst ist, die Stimme von einem bedrückenden kollektiven Bewusstsein auf der Erde, dessen Bestimmung es gerade jetzt ist, dass es aufgebrochen wird, dass sich in ihm mehr Freiheit, Licht und Freude einstellen.

Habt den Mut, euch loszumachen, wagt es, euren tiefsten Wünschen Raum zu geben. Dies ist es, wonach sich auch die Erde sehnt und was sich zutiefst auch die Menschen auf dieser Erde wünschen: Jeder möchte lieber frei sein und wirklich auf die Stimme seines Herzens hören.

Und wenn ihr das alle tut, jeder Einzelne, jeder für sich selbst, dann seid ihr einander ein Leuchtfeuer, ein Beispiel und Vorbild, und dafür müsst ihr im Grunde nur euch selbst treu bleiben. Dem treu sein, von dem ihr fühlt, dass es für euch richtig ist.

Ihr seht also, dass viele von euch, die, in welcher Form auch immer, eine spirituelle Arbeit tun möchten, mit einer Art Dilemma konfrontiert sind: Um euch wirklich aus eurer Seele heraus (denn das bedeutet spirituell sein, spirituelle Arbeit tun) mit dieser Welt zu verbinden, müsst ihr euch zuerst von dieser Welt losmachen. Ihr müsst euch zuerst ganz und gar aus euch selbst heraus mit eurem größeren Selbst verbinden, das über diese irdische Persönlichkeit hinausgeht und viel mehr ist als sie. Ihr müsst euch also zuerst von der Welt lösen, ehe ihr euch aus der Kraft, Freude und auch Einzigartigkeit heraus mit ihr verbinden könnt.

Euer Licht verbindet euch also mit dieser Erde. Dabei folgt ihr nicht anderen, sondern seid wirklich ganz und gar ihr selbst. Und das ist ein großer Schritt, vor dem ihr euch alle fürchtet, weil sich das für euch so beängstigend und so unsicher anfühlt. Es gibt für euch dann keine Basis oder Einbettung und keinen Lehrer oder Elternteil mehr, der euch auf die Schulter klopft und sagt: „Du machst das gut!“. Nein, ihr seid Pioniere, ihr betretet in dem Moment, wo ihr euch von all diesen feststehenden Auffassungen befreit, ein neues Terrain.

Doch ihr seid nicht allein, denn es gibt Gleichgesinnte auf der Erde. Und es stehen euch immer auch Hilfsquellen aus der unsichtbaren Welt zur Verfügung – geistige Führer, die euch wie und als Freunde unterstützen, und Inspiration, die ihr unvermittelt von der Natur, von einem plötzlichen Ereignis, von anderen Menschen erhalten könnt.

Ihr werdet sehr wohl unterstützt auf diesem Weg, es erfordert jedoch innere Kraft, Mut und Ausdauer, diesen Schritt zu tun, einen Schritt aus der Welt heraus, in euer Bewusstsein, in eure Tiefe hinein, in euch selbst hinein und dahin, euch zu erinnern, wer ihr seid, und zu fühlen, dass von dort aus alles möglich wird.

Ihr seid Schöpfer. In den Tiefen eures Wesens seid ihr göttliche Schöpfer. Ihr habt schon so viele Leben für euch selbst kreiert. Vertraut darauf, dass ihr auch hier und jetzt mit eurer schöpferischen Kraft das Leben zu euch anziehen könnt, das zu euch passt, hier auf der Erde. Ihr seid darin nicht auf die Gesellschaft, auf die Zustimmung anderer Menschen angewiesen. Ihr seid nicht abhängig. Ihr seid unabhängige Schöpfer. Und indem ihr an euch, an eure eigene Kraft selbst glaubt, wird dies von selbst Form annehmen. Der größte Schritt ist, dass ihr den Mut habt, euch loszumachen, den Mut, unabhängig zu sein. Dass ihr wagt, an euer Licht zu glauben, und dass ihr wagt, von den geebneten, vorgebahnten Pfaden abzuweichen. Das ist der tatsächliche Schritt, vor dem ihr steht, und in dem viele von euch bereits Teilschritte getan haben: Ihr seid auf dem Weg! Und dann werdet ihr wirklich zu dem Boten und Träger eines neuen Bewusstseins auf der Erde.

Auch ich war jemand, der neues Bewusstsein auf die Erde brachte, genau wie ihr. Und auch ich habe mich von vielen bestehenden Ansichten, Vorstellungen über Verantwortung und Pflicht, darüber, was man tun und sein sollte, lösen müssen und auch ich habe erfahren, wie es ist, wenn viele Menschen nicht verstehen, was ihr zu ihnen tragt, was eure Botschaft ist.

In gewisser Weise war es mitunter ein einsames Dasein, doch auf der anderen Seite fühlte ich mich tief verbunden mit der Quelle des Lichts, mit Gott oder wie auch immer ihr sie gern nennen möchtet. Es war eine Inspiration in mir, die mich entzückte und die mich tief fühlen ließ: „Dafür möchte ich leben, darin möchte ich sein, dafür möchte ich sogar mein Leben hergeben.“

Und ich habe in meinem Leben auf der Erde auch tiefe Momente der Inspiration und Erfüllung erlebt und gefühlt, dass ich doch einen Samen in die Erde gepflanzt habe, auch wenn unklar war, wie daraus eine Pflanze würde wachsen können – ich musste ihn loslassen. Ich konnte in diesem Leben nur der Stimme meines Herzens, der Stimme meiner Seele folgen. Und dies erforderte von mir, vieles loszulassen, aber andererseits habe ich mich auch tief mit der Erde und den Menschen verbunden – aus einer Liebe heraus, die größer war als ich selbst – und ich fühlte mich von einer tiefen Kraft getragen, die auch bei euch ist.

Auch ihr erlebt, dass, wenn ihr wirklich inspiriert seid, wirklich aus eurem Herzen heraus spirituelle Arbeit tut oder einfach aus eurem Herzen heraus sprecht, aus eurem Herzen heraus handelt, ihr fühlen könnt, dass eine größere Strömung euch trägt.

Und das möchte ich euch zu guter Letzt mitgeben. Es scheint manchmal einsam zu sein, aus dem bestehenden Rahmen herauszutreten und ganz und gar euren eigenen Weg zu gehen, aber vergesst nicht, dass dann eine Strömung der Inspiration und Liebe zu euch kommen kann, die euch trägt und euch ein Gefühl von Kraft und Sicherheit gibt, das über alles Irdische hinausgeht.

Die einzig echte, wahre Gewissheit und Sicherheit findet ihr in dieser Strömung, eurer Einheit mit Gott, mit der Quelle. Ihr könnt diese Sicherheit und Gewissheit niemals aus diesem Korsett von Überzeugungen heraus finden, mit denen euch gelehrt wurde, euch so oder so zu betragen oder dies oder das oder nicht zu tun. Wahre Sicherheit liegt allein in eurem eigenen Herzen.

Ich grüße euch und möchte euch ermutigen, stolz auf euch selbst zu sein, darauf, wer ihr wirklich seid, und mit Begeisterung eure Lichtfackeln über die Erde zu tragen und in Freude und Freiheit zu leben. Denn das ist es, wer ihr wirklich seid.

© Pamela Kribbe

Pamela & Gerrit

Wir sind verheiratet und haben unsere eigene spirituelle Praxis in den Niederlanden (Europa). Wir arbeiten mit der Energie Jeshuas seit 2002. Pamela channelt Jeshua und Gerrit ist Regressionstherapeut und begleitet Pamela regelmäßig in den Channeling-Sitzungen.

Pamela:

„Für mich bezieht sich der Name Jeshua nicht so sehr auf die historische Persönlichkeit Jesus, sondern auf die universelle Christusenergie, von der wir alle ein Teil sind. Wenn ich Jeshua channele, fühle ich mich tief in dieses Feld von Liebe und Mitgefühl hineingezogen und in dieser Verfassung empfange ich die Botschaften Jeshuas“


Deutsche Übersetzung: Yvonne Mohr

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