Die Energie Eures Herzens
Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe
Liebe Menschen,
ich bin Jeshua. Ich bin hier, ganz nah bei euch. Ihr könnt mich mit eurem Herzen fühlen. Ihr könnt mich mit euren physischen Augen nicht sehen, aber mit eurem inneren Auge und mit euren Gefühlen könnt ihr mich wahrnehmen und mich als die Energie von Zuhause erfahren, des Ortes, der Sphäre, in der ihr daheim seid. Diese Energie bringe ich euch heute, um euch daran zu erinnern, wer ihr seid, und um euch bewusst zu machen, wie mühelos und selbstverständlich ihr in der Energie des Lichts und der Freude und der Sanftheit heimisch seid.
Das ist die Energie, der ihr entspringt und die euch auf eurer ganzen langen Reise durch all eure Inkarnationen hindurch trägt. Sie ist wer ihr seid, sie ist eure Essenz, die ihr nicht verlieren könnt. Das ist es, wofür das Wort „Zuhause“ steht. Es gibt nichts, das euch das je nehmen könnte. Fühlt das schlagende Herz der Seins-Sphäre, aus der ihr kommt. Fühlt ihre Sanftmut, ihre Zärtlichkeit. Ihr seid dort immer willkommen. Hüllt euch in sie ein, erinnert euch an Zuhause und lasst sie hierher strömen, durch euch hindurch, durch euren irdischen Körper, durch eure Füße hindurch in den Boden hinein.
Lasst euch empfangen und aufnehmen von mir und den Meinen. Wir sind mit Vielen hier, und auch alle Führer, die ihr heute gesehen habt, mit denen ihr euch verbunden habt, sind hier nun anwesend, versammelt in diesem Raum.
Sie schauen euch voller Achtung und Rührung an – euch alle miteinander. Wir empfinden euch als mutig und unglaublich kraftvoll, denn hier seid ihr wieder, habt wieder den Sprung in die Materie gewagt. Bei eurer Geburt ist ein Schleier über euch gefallen, durch den es schwieriger ist, zu erkennen, wer ihr wirklich seid, und dessen Großartigkeit zu erfahren und dessen Leichtigkeit zu fühlen.
Auf der Erde wird euch im Grunde systematisch abgewöhnt, an eure Großartigkeit zu glauben – daran, wer ihr seid, euer Licht, eure Kreativität, eure Schöpferkraft. Ihr werdet klein gemacht durch die Vorstellungen und Überzeugungen, die schon seit Jahrhunderten hier auf der Erde herrschen.
Dennoch seid ihr hierhergekommen. Warum? Warum wolltet ihr hier sein? Wenn hier doch Energien leben, die nicht mit dem in Resonanz stehen, wer ihr zutiefst seid, und voll negativer Überzeugungen und falscher Vorstellungen sind? Warum seid ihr hergekommen?
Ihr seid hier hereingesprungen, weil ihr die Erde und alles, was auf ihr lebt, liebt.
Eure Liebe zu allem, was hier lebt, geht tief, so tief, dass ihr sogar bereit wart, euer eigenes Licht verhüllen zu lassen und unter diesem grauen, bedrückenden Schleier zu leben, der Angst heißt, der euch ersticken und euch vergessen lassen kann, warum ihr hier seid, wofür ihr lebt. Niemand konnte euch im Voraus versichern, dass ihr im Stande sein würdet, diesen Schleier abzuwerfen, dass ihr euer Licht an diesem Ort, in dieser Sphäre auf der Erde wiederfinden würdet. Aber ihr seid dennoch gesprungen, weil ihr fühltet, dass ihr mit dem Leben hier, dem Leben dieses Planeten und der Seelen und von allen und allem, wer und was hier lebt, verbunden wart.
Ihr musstet hier sein, ihr wolltet etwas lernen, ihr wolltet lernen, wie ihr euer eigenes Licht inmitten von Nicht-Licht, inmitten von Un-Bewusstsein, Angst, Illusion, Dunkelheit festhalten könnt. Indem ihr das lernt, begreift ihr wirklich, wer ihr seid, öffnet euch für euer eigenes Licht und entdeckt das Wunder dessen, wer ihr seid. Euer eigenes Licht erfahret ihr genau dann zutiefst, wenn ihr von Dunkelheit umgeben seid. Und dieses Wunder, euch selbst zu erleben, ist für die Seele wunderschön und erfüllend. Darin erlangt sie ihre Meisterschaft und weiß zugleich, dass sie vollkommen eins ist mit Gott, dieser großen Kraft und Macht, die das Universum lenkt und trägt.
Ihr seid Teil davon, und dennoch seid ihr auch ihr selbst, ein eigenes, individuelles Wesen, und das entdeckt ihr auf eurer Reise durch Illusion und Dunkelheit hindurch. Genau das tut ihr hier, auf der Erde: Ihr erwacht für euer eigenes Licht. Und wenn ihr das tut, werdet ihr erfüllt von Ehrfurcht und Freude.
Und ihr möchtet mit anderen teilen, was ihr entdeckt habt. Ihr möchtet, dass auch andere ihr eigenes einzigartiges Licht genießen, ihre eigene Schönheit. Ihr sucht die Verbindung, ihr sehnt euch danach, dass das Eine bewusst alles an diesem Ort, auf der Erde, durchströmt. Und dann werdet ihr zu dem, was ihr einen Lichtarbeiter nennt: Ihr verspürt einen Drang, das Verlangen, hier zu sein mit eurem Licht, gerade hier, in dieser Umgebung, in der viel Negativität herrscht – viel Unglaube, Misstrauen, Angst –, gerade hier wollt ihr sein, weil euch die Leben, die Seelen, die ihr hier um euch herum seht, am Herzen liegen. Ihr spürt ihre tiefe Schönheit, ihren Ruf nach Frieden, ihren Ruf nach Befreiung von der Dunkelheit.
Und je tiefer ihr euch selbst entdeckt, desto größer ist eure Liebe für alles andere um euch herum. Ihr wollt es teilen, ihr wisst, dass ihr eins seid mit all den anderen, und so wagt ihr den Sprung noch einmal, kommt noch einmal zurück auf die Erde.
Man kann das Hinabsteigen zur Erde, das Inkarnieren, bildhaft mit einer Leiter veranschaulichen.
Stellt euch einmal vor, ihr seid im Himmel. Bevor ihr das Leben auf der Erde beginnt, befindet ihr euch an einem Ort von absoluter Weisheit und absolutem Frieden. Stellt euch vor, dass ihr dort seid. Vielleicht seht ihr einen Tempel oder einen Garten vor euch oder einen friedlichen Ort in der Natur, an dem ihr ganz still in euch versunken seid. Ihr fühlt eure eigene Ganzheit und eure Verbundenheit mit allem um euch herum. Dann spürt ihr einen Impuls in eurem Herzen, hinabzusteigen, und ihr seht vor euren Füßen aus dem Nichts eine Leiter erscheinen, eine Leiter, die nach unten zur Erde hin geht.
Stellt euch vor, dass ihr nun diese Leiter hinabgeht. Ihr stellt eure Füße auf die obersten Sprossen und langsam geht ihr immer einen Schritt tiefer. Und ihr bemerkt ab einem bestimmten Punkt, dass euer Kontakt mit diesem himmlischen, friedlichen Ort, an dem ihr ganz ihr selbst wart, immer dünner wird, und merkt, dass die Atmosphäre um euch herum kälter und nebliger wird. Es fühlt sich ein bisschen bedrückend an, und nach einer Weile beginnt ihr sogar zu zweifeln und fragt euch, was ihr hier auf dieser Leiter tut, wozu es dient und wohin es geht?
Dann geht ihr noch tiefer. Als ihr unter euch schaut, seht ihr beinahe die Sprossen der Leiter nicht mehr, es ist dunkel dort. Ihr geht noch tiefer hinunter, es ist nun dunkel um euch herum. Und ihr fühlt euch zeitweise ängstlich, unsicher. Nehmt es wahr, nehmt einfach das Bild davon wahr, was mit euch geschieht, wenn ihr diese Inkarnationsleiter hinabsteigt. Und dann steht ihr auf der Erde. Stellt euch in diesem Bild vor, dass ihr auf dem Boden steht, auf Stein oder auf erdigem Grund, dass ihr Boden unter euren Füßen habt.
Was ist das erste, das ihr erfahrt, in diesem Kontakt mit der Erde? Lasst es spontan in euch aufkommen. Wo ist das Licht, das ihr aus eurer himmlischen Sphäre bei euch getragen hattet? Ist es noch bei euch? Oder steht ihr unter einem gewissen Druck? Steht ihr unter dem Druck von Ängsten, von Unsicherheit?
Erinnert euch wieder, wie es war, hier herabzusteigen in diese Sphäre. Und seht euch wieder auf der Erde stehen, mit euren Ängsten, mit eurer Verwirrung, eurem Zweifel: „Was war das nochmal, was zu tun ich hergekommen bin, zu was war das nochmal nutze? Ich sehe gar kein Licht um mich herum, kein Leuchtfeuer, keine Richtung, und es ist kalt, einsam, dunkel.“
Stellt euch jetzt einmal vor, dass ihr als ein Lichtengel euch dort nun in eurer vollen Gestalt erscheint. Seht euch selbst dort stehen – ein wenig verloren, zweifelnd, ängstlich, unsicher über euren Weg. Und nun kommt ihr dorthin zu euch als ein Lichtengel direkt von eurem himmlischen Ort, als eine Gestalt des Lichts, vollständig in Kontakt mit der Wahrheit ist, mit dem, wer ihr seid, bestehend aus fließenden Licht, das jede Gestalt annehmen kann. Und ihr lächelt euch selbst, eurem irdischen Selbst, zu. Ihr beruhigt euch selbst: „Es ist nur ein Spiel. Du bist hier nur vorübergehend. Erinnere dich daran, wer du bist.“ Stellt euch vor, dass ihr auf euch selbst zugeht und euer irdisches Selbst dort in die Arme nehmt und eure Lichtflügel um euch selbst legt: „Nimm es nicht allzu ernst“, sagt ihr zu euch, „Ich bin ja da, ich bin hier bei dir.“
Schaut euch dort einmal an, in dieser Engelsgestalt. Vielleicht seht ihr dort schöne Farben dort um euch herum: Das ist, wer ihr seid – und schon immer wart!
Ihr denkt auf der Erde mitunter, dass ihr alles Mögliche tun und lernen müsst, um ein höheres Wesen zu werden, um euch weiterzuentwickeln, euch dahin zu entwickeln, ein Engel zu sein oder ein Meister zu sein, aber das seid ihr schon! Ihr seid das alles schon! Ihr habt es nur vergessen. Es sind die Schleier der Illusion und der Angst, die euch von dem Bewusstsein fernhalten, wer ihr seid. Aber es ist dennoch nicht etwas, das ihr mit viel Mühe und Anstrengung eigens werden müsstet. Und eigentlich geht es auch nicht darum, im Leben eine Leiter hinauf zu steigen, es geht eher darum, euer Licht, die Perfektion dessen, wer ihr bereits seid, die Leiter mit hinunter zu nehmen, damit auf die Erde hinabzusteigen – euer Licht auch hier spüren zu können, wo ihr von Angst und Negativität umgeben seid.
Seid jetzt wieder dort bei euch selbst anwesend. Schaut euch an, an welchem Ort in eurem Körper Angst, Widerstand, Ärger oder Wut den größten Zugriff auf euch haben.
Und für einige von euch ist das Herz in diesem Moment ein verletzlicher Ort, an dem ihr Schmerzen oder Anspannung erlebt. Schaut dort nun von eurem großen, lichten Selbst aus hin. Füllt euer Herz mit der Energie dessen, wer ihr wirklich seid, mit der Ruhe, der Behaglichkeit dessen. Lasst euer Herz erhoben werden, das Herz ist eure Verbindung mit eurem kosmischen Zuhause, mit eurer Essenz. Lasst es ganz und gar die Energie von Zuhause spüren.
Das Herz ist viel mehr als ein physisches Organ, es ist ein Energiezentrum. In der Verbindung zwischen Erde und Himmel steht es gleichsam in der Mitte, und auch in der Verbindung zwischen euch und anderen Menschen ist das Herz eine wichtige Verbindung.
Euer Herz braucht die Energie von Zuhause so sehr, braucht es, dass ihr euch mühelos entspannen und sicher fühlen könnt. Lasst es nur zu, wehrt euch nicht dagegen. Ihr könnt euch entspannen, ihr seid sicher. Kommt nach Hause in eure eigenen Arme, eure Essenz ist unverwundbar. Ihr kehrt immer wieder dorthin zurück. Es ist bereits da, ihr braucht nicht daran zu arbeiten!
Manchen ist das Herz übervoll geworden, und wenn ihr sensibel seid und alles in euch aufnehmt, dann kann das euer Herz belasten. Seht euer Herz einmal als einen Ort der Ruhe, als sicheres Leuchtfeuer an. Dann nehmt Kontakt mit der Energie von Zuhause auf und spürt, wie all der Druck und die Reize dieser Welt von euch abfallen. Ihr müsst das nicht alles tragen. Ihr dürft euch aufladen, einmal ganz zu dem nach Hause kommen, wer ihr seid.
Und vielleicht möchte euer Herz euch auch etwas mitteilen. Schaut einmal hin, seht euer Herz vor euch. Vielleicht seht ihr es tatsächlich in Herzform, in der Form eines lieben Herzens, oder ihr seht einfach eine Farbe oder bekommt ein bestimmtes Gefühl, all das ist nicht so wichtig. Ihr könnt ihm auch die Gestalt eines Kindes, einer Frau, eines Mannes oder eines Tieres geben.
Lasst euer Herz sprechen, was möchte euer Herz von euch, was braucht es von euch, was möchte es gern? Was macht es glücklich? Durch das, wodurch es glücklich wird, erhält es auch Kraft und Gesundheit. Das Herz ist ein sehr subtiles Zentrum. Lasst daher seine subtilen Botschaften auf euch wirken.
Und schließlich möchte ich euch bitten, einen Moment des Friedens mit mir zu teilen. Einen Moment, in dem alles gut so ist, wie es ist. Nichts muss anders sein als es ist. Lasst dies ein Moment sein, in dem wir in Stille beieinander sind und Achtung füreinander und für euch selbst haben.
Ich grüße euch alle, ich bin euch in meinem Herzen ganz nahe.
© Pamela Kribbe

